Netzwerk CoburgerREFORMATIONSBOTSCHAFTER in Stadt und Landkreis Coburg

Projektträger: Evang.-Luth. Dekanat Coburg

Fördersumme LEADER: bis max. 59.371,80 EUR finanziert aus LEADER sowie Mitteln des Evang.-Luth. Dekanats

Status: Umsetzung

Maßnahmen:

Gefördert werden soll eine Vollzeitstelle Projektmanagement , Maßnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und des Marketings sowie die Schulung der Reformationsbotschafter.

Stadt und Landkreis Coburg sowie deren Entwicklung wurden nachhaltig durch die Reformation und das Wirken Martin Luthers geprägt, was sich auch in der Vielzahl von bis heute noch bedeutenden Orten, Zeugnissen und Wirkungsstätten widerspiegelt. So gibt es neben der Veste Coburg und der Morizkirche Coburg, wo Luther von Mitte April bis Anfang Oktober 1530 weilte und predigte, oder der Stadt Bad Rodach, der Ort des „Rodacher Abschieds“ zahlreiche weitere historische und auch aktuelle Reformationsorte und Anknüpfungspunkte in der Region.
Um diese Orte und das Gedankengut der Reformation in der Region für verschiedene Zielgruppen, vom Schüler oder Pilger bis hin zum Einheimischen, Touristen oder Kunstliebhaber, lebendig und erlebbar zu machen, bildet das Evangelische-Lutherische Dekanat Coburg Reformationsbotschafter aus.
Der Reformationsbotschafter entwickelt Angebote für Kirchengemeinden und bietet eigene thematische Veranstaltungen für spezielle Zielgruppen an. Er informiert was in der Region im Zusammenhang mit dem Thema Reformation und Luther aktuell unternommen werden kann, welche speziellen Angebote es gibt, wo weitere Informationen erhältlich sind oder wo es die Möglichkeiten für Stille und Gebet gibt.


Im Mittelpunkt des Projektes, das als Einzelprojekt der LAG Coburger Land gefördert werden soll, steht die Förderung einer

  • Projektmanagementstelle, in Form einer/s MitarbeiterIn der/die in Vollzeit40 Stunden/Woche) beim Evang.-Luth. Dekanat Coburg angestellt wird. Das Projektmanagement übernimmt dabei folgende Aufgaben:
    • Es führt die eigens für den Reformationsbotschafter entwickelte Schulung mit Unterstützung von externen Referenten und Fachleuten durch.
    • Es begleitet die Entwicklung der Angebote durch die Reformationsbotschafter. Im Rahmen des Projektes sollen 35 non-formale Bildungsangebote rund um das Thema Reformation erarbeitetet werden, die dezentral in Stadt und Landkreis umgesetzt werden und für Gruppen buchbar sind. Das Projektmanagement stellt die Zusammenführung der durch die Reformationsbotschafter ausgearbeiteten und verschriftlichten Angebote in Form einer digitalen und gedruckten Sammlung sicher. Diese umfasst die Angebote sowie Arbeitshilfen für Dritte, die wichtige Tipps bei der Veranstaltung und Organisation von Angeboten und Events zum Thema Reformation beinhalten.
    • Es organisiert und koordiniert den Einsatz der Reformationsbotschafter und legt Arbeitsabläufe fest.
    • Es etabliert Netzwerktreffen die auch nach der Ausbildung regelmäßig, mindestens einmal pro Jahr zum Erfahrungsaustausch und zur Ideenentwicklung der Reformationsbotschafter dient. Dies wird durch das Evang.-Luth. Dekanat und das ebw - Erwachsenbildungswerk sichergestellt.

Weiterhin gefördert werden sollen:

  • Externe Referenten und Experten zur Unterstützung von Schulung und Entwicklung der Angebote (Kommunikationstrainer, Theologen, regionale Theologen, Gesundheitsfachkräfte, Biersommeliers, Handwerksmeister)
  • Grafik, Design und Layout Reformationsbotschafter für Flyer und Kleidung
  • Druck / Anschaffung Flyer und Kleidung
  • digitale und gedruckte Sammlung der Reformationserlebnisse/-angebote
  • Anzeigenschaltung zur erstmaligen Bewerbung der Reformationsbotschafter
  • praxisbezogene Exkursionen und Erfahrungsaustausch zu Best-Practice-Beispielen
  • Schulung (Exkursionen und Workshops)