Stromsparen

​Bereits durch minimale Verhaltensänderungen und kleine Neuanschaffungen, die sich meist schon nach wenigen Wochen oder Monaten bezahlt machen, lassen sich über das Jahr hinweg einige Kilowattstunden Strom und somit auch bares Geld in Ihrem Gelbeutel sparen!

Folgende Tipps zeigen Ihnen wie es geht!


Beleuchtung

Bei der Beleuchtung

  • Jede Lampe die täglich länger als eine halbe Stunde brennt sollte unbedingt durch Energiesparlampen ersetzt werden.
  • Auch Deckenfluter, die mit herkömmlichen Glühlampen ausgerüstet sind, können mittlerweile mit Energiesparlampen nachgerüstet werden und dadurch bis zu 50 € im Jahr eingesparen. Es gibt auch dimmbare Energiesparlampen.
  • Halogenlampen sind aufgrund ihres hohen Stromverbrauchs gegenüber Energiesparlampen klar im Nachteil. Inzwischen gibt es jedoch auch Hersteller von Energiesparlampen mit GU-10-Stecksockel. Eine 40-Watt-Halogenlampe kann damit leicht durch eine 9-Watt-Energiesparlampe ersetzt werden.

​Weiterführende Links:

Tipps zur richtigen Beleuchtung und zum Austausch der Glühbirnen finden Sie bei der ​Dena.


Standby

Durch Minimieren der Standby-Verluste

  • ​Nehmen Sie Ladegeräte für Handy, Rasierer, elektrische Zahnbürste oder den Laptop nach dem Ladevorgang wieder vom Netz.
  • Schalten Sie das Fernsehgerät nicht nur mit der Fernbedienung sondern mit dem Aus-Schalter ab. Bei der gleichzeitigen Verwendung eines Receivers, DVD-Players etc. empfiehlt sich die Verwendung einer schaltbaren Mehrfach-Steckdosenleiste.
  • Schalten Sie Ihren Computermonitor nach Benutzung aus. Viele Computermonitore schalten nicht wirklich ab, sondern werden lediglich in einen Tiefschlafmodus versetzt. Schließen Sie ihn deshalb am besten an eine schaltbare Steckdosenleiste an. Über den rot leuchtenden Schalter werden Sie immer daran erinnert diesen auch zu betätigen.
  • Audioanlagen mit externem Netzteil verbrauchen auch dann noch Strom, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Nutzen Sie auch hier eine schaltbare Steckdosenleiste.


Kochen und Backen

Beim Kochen und Backen

  • ​Wann immer möglich, sollten Sie die Kochstelle anstelle des Backofens benutzen. Der Backofen benötigt bis zu viermal so viel Energie wie herkömmliche Kochstellen!
  • Verwenden Sie beim Kochen immer einen Topf mit passendem Deckel. Ohne Deckel benötigt man etwa dreimal so viel Energie, um ein Essen am Kochen zu halten.
  • Beim Kochen mit Elektroherd empfiehlt es sich Töpfe mit glattem Boden zu verwenden, mit möglichst wenig Flüssigkeit zu kochen und auch hier immer den passenden Deckel zum kleinstmöglichen Topf zu verwenden. Schalten Sie die Kochplatte und den Backofen rechtzeitig ab und nutzen Sie die Nachwärme.
  • Bei Speisen, die länger garen müssen, sparen Sie durch die Verwendung eines Schnellkochtopfes bis zu 50 Prozent Energie.
  • Nutzen Sie für die Erhitzung von Wassermengen bis zu zwei Liter den Wasserkocher. Er benötigt gegenüber dem Elektroherd oder der Mikrowelle deutlich weniger Strom und Zeit. Allerdings sind nur Geräte die sich selbst abschalten, sobald das Wasser siedet, wirklich energieeffizient.
  • Falls Sie häufig ein bereits zubereitetes Essen aufwärmen müssen ist der Mikrowellenherd gut geeignet. Für andere Anwendungsgebiete bietet sich die Mikrowelle jedoch nicht an.


Kühlen und Gefrieren

Beim Kühlen und Gefrieren

  • ​Warten Sie, bis das Essen auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, bevor sie es in den Kühlschrank stellen. Lassen Sie Gefriergut aus dem Gefrierfach im Kühlschrank auftauen. Das dauert zwar etwas länger, spart jedoch Strom.
  • Ein leichter Reifansatz an den Innenwänden der Kühlgeräte ist normal. Bildet sich jedoch eine Eisschicht, erhöht sich der Stromverbrauch. In diesem Fall sollten Sie das Gerät abtauen.
  • Die sog. No-Frost-Funktion verhindert die Eisbildung in Gefrierfächern, benötigt allerdings mehr Energie. Sie ist dann sinnvoll, wenn Sie das Gefrierfach häufig öffnen und dadurch verstärkt Feuchtigkeit eintritt.
  • Stellen Sie Ihre Kühlgeräte an ein kühles Plätzchen, also nicht neben den Herd oder in die sonnige Ecke in der Küche. Eine um 1° C gesenkte Raumtemperatur am Standort spart bei Gefriergeräten 3% und bei Kühlgeräten sogar 6% Strom ein.
  • Schalten Sie bei längerer Abwesenheit (z. B. Urlaub) den Kühlschrank aus und tauen Sie ihn ab. Achten Sie jedoch darauf, die Tür des Gerätes offen stehen zu lassen, damit sich kein Schimmel bildet.


Waschen und Trocknen

Beim Waschen und Trocknen

  • Schalten Sie auf Energiesparprogramm und verzichten Sie auf die Vorwäsche. So sparen Sie Energie und Wasser.
  • Beladen Sie Ihre Waschmaschine immer voll. Das maximale Füllgewicht finden Sie in den Produktunterlagen und auf dem EU-Label.
  • Je höher die Waschtemperatur, desto höher der Stromverbrauch!
  • Mit modernen Waschmitteln ist z.B. der Kochwaschgang heute nicht mehr unbedingt nötig.
  • Leicht verschmutzte farbige und synthetische Textilien werden auch bei 30 oder 40 Grad sauber. Bei sehr hartnäckiger Verschmutzung wählen Sie 60 Grad – sofern das Kleidungsstück dafür geeignet ist.
  • Ein Waschvorgang bei 40 anstatt 60 Grad spart die Hälfte an Strom. Bei einer Reduzierung auf 30 Grad benötigen Sie nur knapp ein Drittel des Stroms.
  • Gut geschleudert ist halb getrocknet. Je besser die Wäsche geschleudert wurde, umso weniger Energie benötigt der Trockner. Am sparsamsten ist natürlich die gute alte Wäscheleine.


Weitere Tipps

Weitere Tipps

​Sie möchten noch mehr Tipps, wie Sie Energiekosten in Ihrem Haushalt einsparen können? Hier finden Sie einige Links zu Internetseiten mit weiteren nützlichen Energiespartipps: