Open-Air Kinosommer Coburg

​Im Rahmen des Coburger Kinosommers präsentierte das Klimaschutzmanagement des Landkreises Coburg die zusätzliche Filmvorführung „Planet RE:think“, am 03. August 2015 um 20 Uhr in Lautertal, auf dem Gelände der Mittelschule.

Mit eindrucksvollen Bildern führte die Dokumentation über die weltweite Ausbeutung von Ressourcen, auf eine Reise von umweltbelasteten Minen in Kanada, bis hin zu Gift ausstoßenden Recyclingfabriken in Indien, rund um den Globus. Den zwei aktuellen globalen Krisen, der Finanzkrise und der massiven Zerstörung unserer Erde,lässt sich nur noch durch ein Umdenken und Handeln im Sinne der Nachhaltigkeit entgegenwirken. Denn Wachstum auf Pump und Verschwendung von Rohstoffen sind eng miteinander verknüpftund eine Krise allein ist auf lange Sicht nicht lösbar. Planet RE:think zeigt die wahren Hintergründe dieser Probleme und deren Einfluss auf unser Klima, in ganz neuen Bildern und Geschichten. Am Ende steht aber nicht Resignation, sondern Hoffnung und ein Wegweiser aus dem Dilemma, unter dem Motto RE:duzieren, RE:cyceln, RE:generieren, RE:volutionieren.

Die Dokumentation wurde produziert in Zusammenarbeit mit der Europäischen Umwelt Agentur EEA und dem UN Resource Panel. Sie wurde ausgezeichnet mit „Prädikat: Wertvoll“ von der Deutschen Film- und Medienbewertung.

Die Vorführung von „Planet RE:think“ war für alle Zuschauer kostenlos, dank regionaler Sponsoren wie der Gemeinde Lautertal, dem Regionalmanagement und der Sparkasse Coburg-Lichtenfels. Für das leibliche Wohl am Kinoabend sorgten verschiedene Lautertaler Vereine, die mit Leckereien wie Popcorn, gebrannten Mandeln und Eis ein echtes Kinofeeling verbreiteten. Nach einem einstimmigen Vorprogramm startete der Film mit Sonnenuntergang gegen 21:15 Uhr und faszinierte die rund 150 Besucher.

Diese zusätzliche Filmvorführung im Rahmen des Coburger Kinosommers wurde ermöglicht und gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Fotos: (c) Heidi Müller