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AktuellesSolarpotenzialkataster der Region Coburg

Der neue Klimapakt der Metropolregion Nürnberg

„Platz für Energiebündel“ – Das Forum für Klimaschutz und nachhaltige Ent-wicklung stellt sein neues Kampagnen-Motiv vor
Der vor fünf Jahren beschlossene Klimapakt der Metropolregion Nürnberg wurde aktualisiert und wird der Ratsversammlung am 28. Juli 2017 zur Beschlussfassung vorgelegt. Grund für die Aktualisierung waren zum einen neue gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Pariser Klimaprotokoll vom Herbst 2015 und zum andern das Bestreben der Metropolregion Nürnberg, eine Modellregion für eine dezentrale Energiewende in Deutschland zu sein. Bei einem Pressegespräch stellte Dr. Peter Pluschke, Geschäftsführer des Forums für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung, jetzt die Eckpunkte des „neuen“ Klimapakts vor. Gleichzeitig präsentierte er unter dem Motto „Platz für Energiebündel“ das neue Motiv des Forums für die Mitmachkampagne „Platz für“ der Metropolregion Nürnberg.

Platz für...

Aktuelle Vorträge

Forum Nachhaltigkeit 2017 - im Rahmen des MakingCulture Coburg

Vorläufige Termine:

01.06.2017 Nachhaltigkeit -Einführung ins Thema (Peter Langendorf)

6.7. 2017 Klimaschutz in Coburg (Wolfgang Weiß)

5.10.2017 Fahrradkino zur Verkehrspolitik (Gerd Weibelzahl)

7.12.2017 Upcycling eine Chance für alle! (Team Upcycling)

Ort: Alle Veranstaltungen finden im Rückgebäude der ehemaligen Hauptpost Coburg (Hindenburgstraße 6, 96450 Coburg) im ersten Stock statt.

Eingang gegenüber dem rückwärtigen Ausgang vom Kaufhof.


Kurzinformation Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK)

Kurzinformation Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK)

​Im Zuge der Abschlusserklärung der UN-Umweltkonferenz von 1992 in Rio de Janeiro hatten sich viele Kommunen und Landkreise erstmals ernsthaft mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“ auseinandergesetzt. Bürgerbeteiligung war bei diesen Prozessen die Regel, in unterschiedlichen Arbeitsgruppen wurden Schwerpunktthemen bearbeitet.

Auch im Landkreis Coburg haben sich Ende der 90er Jahre Lokale Agenda21-Initiativen gebildet. Auf diesen Agenda21-Strukturen baute auch die Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzkonzept im Landkreis Coburg auf. So engagierten sich eine Reihe von Akteuren aus dem Personenkreis, der sich schon seit Ende der 90er Jahre für Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt hat, heute für die Energiewende.

Einige dieser aktiven Bürger haben sich 2012 in verschiedenen Arbeitskreisen zu den Themen Mobilität, Windkraft, Kraft-Wärme-Kopplung, Altbau sowie Klimaschutz- und Demonstrationszentrum gemeinsam mit hauptamtlichen Vertretern des Landkreises zusammengefunden, um am Klimaschutzkonzept des Landkreises mitzuarbeiten.

Nachdem dieses im April 2012 fertiggestellt wurde, ist es am 23. Oktober 2012 vom Kreistag beschlossen worden. Ein wesentliches Merkmal des integrierten Klimaschutzkonzepts (IKSK) ist die enge Einbindung nicht nur der Kommunalpolitik, sondern auch der Bürger, der Wirtschaft und anderer wichtiger Akteure.


Leitbild

Leitbild

​Der Klimaschutz und die Gestaltung der Energiewende vor Ort sind zentrale Handlungsfelder für die ökologische und ökonomische Weiterentwicklung der Region Coburger Land. Beide Themen sind von globalem Ausmaß, bieten aber viele Chancen und Perspektiven für das Coburger Land. Ob Energieeinsparung, Energieeffizienz oder die Gewinnung von Energie mithilfe regenerativer Energieträger: all diese Aufgabengebiete können nur dezentral vor Ort gestaltet werden. Dabei geht es weniger um das Umsetzen einer allgemeinen Musterlösung, als vielmehr um das Beschreiten eines individuellen, regionalen Weges.

100 % regionale Erzeugung und 100 % regenerative Energieträger sind das Leitziel für die Strom- und Wärmeerzeugung im Coburger Land. In den kommenden Jahrzehnten soll der Verbrauch fossiler Ressourcen und dadurch die CO2-Emissionen minimiert und die Umstellung auf erneuerbare Energien dauerhaft gewährleistet werden. Eine wesentliche Grundvoraussetzung, um dieses Ziel zu erreichen, ist dabei auch eine deutlich effizientere Energienutzung in allen Verbrauchssektoren.


Umsetzung des IKSK

Umsetzung des IKSK
Arbeitsplan Klimaschutzmanagement

​Nachdem im Herbst 2012 das integrierte Klimaschutzkonzept des Landkreises erstellt wurde,welches das bereits im Jahr 2010 fertiggestellte integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Coburg regional ergänzt, ist es die erklärte Absicht von Stadt und Landkreis Coburg, gemeinsame Maßnahmen zum Klimaschutz für Stadt und Landkreis abzuleiten und gemeinschaftlich umzusetzen. Sowohl der Landkreis als auch die Stadt streben dabei ambitionierte lang- und mittelfristige CO2-Einsparungsziele an.

Der Landkreis Coburg strebt im Zeitraum von 2009 bis 2020 eine Reduktion der Treibhausgase von 782.450 auf 647.220 Tonnen, d.h. um ca. 17,3 % an. Das bedeutet, dass eine Reduktion von durchschnittlich 11.269 Tonnen pro Jahr durch die Umsetzung der Maßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes erreicht werden sollen. Umgerechnet in den CO2-Ausstoß pro Kopf ist die Zielstellung des Landkreises, eine CO2-Reduktion von 8.8 auf 7.8 Tonnen pro Einwohner im Zeitraum 2009-2020 zu erreichen.

Mit der Antragstellung auf „Einrichtung einer Stelle zur fachlich-inhaltlichen Unterstützung der Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Coburg“ im April 2014, beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, soll ein zentraler Beitrag zur Schaffung der organisatorischen Voraussetzungen geleistet werden, die zur Erreichung oben genannter Leitvisionen unabdingbar sind. Die Installation eines „Kümmerers“ und „Koordinators“, der Projekte auf den Weg bringen und deren Umsetzung im Zusammenspiel mit wichtigen Akteuren dauerhaft begleiten und zu einem guten Abschluss bringen kann, ist eine der wichtigsten vorgeschlagenen Maßnahmen innerhalb des IKSK.

Nachdem der Förderantrag am 03.12.2014 genehmigt wurde, wurde zum 1.April 2015 Frau Lisa Güntner (M.Sc. Geoökologie) als Klimaschutzmanagerin des Landkreises Coburg für die Projektdauer von April 2015 bis März 2018 beim Landkreis Coburg angestellt. Organisatorisch erfolgt die Angliederung des Klimaschutzmanagements an den Fachbereich 44 Umwelt und Natur mit dem Fachbereichsleiter Herrn Thomas Feulner. Um geplante Projekte möglichst effektiv für die gesamte Region Coburger Land gestalten und umsetzen zu können, erfolgt zudem eine enge Kooperation mit dem Regionalmanagement Coburg bzw. der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH, unter der Leitung von Herrn Stefan Hinterleitner. Das Regionalmanagement hat sich seit seiner Gründung in vielfacher Hinsicht in Klimaschutzaktivitäten eingebracht und ebenfalls an der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Coburg mitgewirkt und seit 2013 Umsetzungsprojekte initiiert.

​Das seit April 2015 im Landratsamt installierte Klimaschutzmanagement ist für die eigenverantwortliche Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Landkreises Coburg zuständig und fokussiert sich auf folgende fünf Handlungsfelder:

  1. Bürger und Akteure aktivieren
  2. Energieeffizienz fördern
  3. Gestaltung der Energiewende vor Ort
  4. Intelligente Mobilität
  5. Monitoring und Controlling

​Projektlaufzeit: 01.04.2015 - 31.03.2018

Projektträger: Jülich, Forschungszentrum Jülich, Postfach 610247, 10923 Berlin

Förderkennzeichen: 03K01377


Kommunikation und Netzwerkarbeit

Kommunikation und Netzwerkarbeit

  • ​Jour-Fixe Energie und Klima:

    Im vierwöchigen Rhythmus treffen sich die Klimaschutzbeauftragten des Landkreises Coburg Christian Gunsenheimer und Lisa Güntner gemeinsam mit den Umwelt- und Klimaschutzbeauftragten aus der Stadt Coburg Gerold Schnabl und Wolfgang Weißsowie Regionalmanager Stefan Hinterleitner zu einem gemeinsamen Austausch bezüglich der aktuellen und geplanten Projekte und Aktionen im Bereich Energie und Klima in der Region Coburg. Gemeinsam wollen die Akteure versuchen, möglichst effiziente Klimaschutz-Maßnahmen für die gesamte Region Coburg umzusetzen.

  • Umweltausschuss Landkreis Coburg:

    In regelmäßigen Abständen tagt der 13-köpfige Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität im Landratsamt Coburg und berät und beschließt über die aktuellen Anliegen der Landkreisbürger und Landkreisverwaltung. Neben Themen wie der Einführung einer Biotonne, der Ausgestaltung des ÖPNV uvm. behandelt dieser Ausschuss auch den Bereich Klimaschutz. Die Klimaschutzmanagerin informiert regelmäßig über den aktuellen Stand der durchgeführten und vorgesehenen Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen des Förderprogrammes des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

  • Bau- und Umweltsenat Stadt Coburg:

    In der Stadt Coburg tagt der Bau- und Umweltsenat der Stadt Coburg ebenfalls regelmäßig, um über konkrete Anliegen und Beschlüsse im Bau- und Umweltbereich zu beraten und abzustimmen.

    Am 11.02.2015 beschloss der Bau- und Umweltsenat, auf Vorschlag von Herr Hinterleitner, Geschäftsführer der Coburg Stadt und Land aktiv GmbH, geeignete Dachflächen von Liegenschaften der Stadt Coburg ggf. für die Realisierung von Bürger-Photovoltaikanlagen bereit zu stellen. Über ein entsprechendes Mietmodell wird die errichtete betriebsfertige PV-Anlage dann anschließend an die Stadt Coburg vermietet, welche über die Eigenstromnutzung und Einspeisung in das öffentliche Netz ihre Mietausgaben ausgleichen kann. Über ein derartiges Modell kann die Energiewende in der Region Coburg unter Bürgerbeteiligung effektiv vorangebracht und über die CO2-Einsparung durch den Einsatz erneuerbarer Energien zum Klimaschutz beigetragen werden.

  • Forum Klimaschutz der Metropolregion Nürnberg:

    Der damalige Lenkungskreis, jetzt das Forum, „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ wurde durch Beschluss der Ratsversammlung am 30.04.2010 eingerichtet. Es besteht aus Vertretern der Politik sowie aus Fachexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und energiepolitischen Institutionen.

    Das Forum vertreten Armin Kroder, Landrat des Landkreises Nürnberger Land, als politischer Sprecher und Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg als Geschäftsführer. Aus dem Coburger Landkreis nehmen Herr Christian Gunsenheimer (2. stellvertretender Landrat und ehrenamtlicher Klimaschutzbeauftragter) und Klimaschutzmanagerin Lisa Güntner regelmäßig an den vierteljährlichen Sitzungen teil.

    Das Forum gliedert sich in sechs Initiativkreise (Energieeffizienz in der Wirtschaft, Energie-Effizienz in Gebäuden und privaten Haushalten, Regenerative Energien, Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung, Faire Metropolregion und den Arbeitskreis der Klimaschutzmanager*innen der Metropolregion) und hat sich zum Ziel gesetzt,

- einen lokalen Beitrag zum Klimaschutz zu liefern (Klimapakt der Metropolregion Nürnberg)

- die innerregionale Koordination von Institutionen und Projekten zu optimieren (Kooperation)

- Best Practice und Informationen über Fördermittel auszutauschen (Networking) sowie

- die Kommunikation der hohen Energie- und Klimaschutzkompetenz nach innen wie nach außen zu verbessern (Kommunikation).


Weitere Infos zum Forum gibt es unter: http://klimaschutz.metropolregionnuernberg.de/wer-wir-sind.html

  • Ansprechpartner „Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“

    Dr. Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg

    Tel.: 0911/231-4977

    E-Mail: umweltreferat@stadt.nuernberg.de

  • Initiativkreis Klimaschutzmanager der Metropolregion Nürnberg:

    Im Sommer 2015 wurde ein neuer Initiativkreis zum Thema Klimaschutz an das Forum "Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung" angegliedert. In immer mehr Kommunen gibt es mittlerweile auf Projektbasis beschäftigte oder fest installierte Klimaschutzmanager/innen und –beauftragte. Zur besseren Vernetzung untereinander und vor allem zum Austausch von Erfahrungen und Ideen auf Projektebene wurde der Initiativkreis Klimaschutzmanager/innen der Metropolregion Nürnberg gegründet. Diesem AK wohnen inzwischen rund 25 Klimaschutzmanager/innen aus der Metropolregion Nürnberg bei, die sich zwei Mal im Jahr direkt im Anschluss an die Sitzungen des Forums Klimaschutz der Metropolregion Nürnberg treffen und austauschen.

  • Austausch Klimaschutzbeauftragte/Klimaschutzmanager Regierungsbezirk Oberfranken:

    In regelmäßigen Abständen lädt die Regierung von Oberfranken alle Klimaschutzbeauftragten der oberfränkischen Städte und Landkreise ein zu einem gemeinsamen Austausch über neue Richtlinien, Förderbedingungen, etc. In diesem Jahr ergab sich aus diesem Kreis zusätzlich ein kurzfristiger Arbeitskreis zur Information und Abstimmung bezüglich einer möglichst einheitlichen Elektromobilitäts-Infrastruktur im Oberfränkischen Raum und darüber hinaus.


ProjekteAktionenEnergiespartipps
Kontakt

Kontakt

Lisa GüntnerKlimaschutzmanagerin

Lisa Güntner

Landratsamt – Lauterer Straße 60 – 96450 Coburg

Telefon: 09561/514-144

Fax: 09561/514-89-144

Email: lisa.guentner[at]landkreis-coburg.de

​www.klimaschutz-coburg.de